World Peace Walls feiert seinen 1. Geburtstag.
Liebe Freunde,
vor gut einem Jahr wurde das Projekt World Peace Walls geboren, an den Mauern eines alten zerstörten Hussein Palastes im Norden des Irak. Kurze Zeit später lernte mein Zögling das krabbeln am Ufer des Ganges in Varanassi und letztendlich das laufen in Kingston auf Jamaica. Sie fragen sich bestimmt was eine solche Entwicklung für einen Hintergrund hat? weiterlesen
worldpeacewalls map - click to view full size
World Peace Walls war bisher:
im Nord Irak, um die Mauer eines alten Hussein Palastes mit einer Friedens - und Freiheitsbotschaft für Kurdistan zu schmücken.
in Varanassi der heiligen Stadt des Hinduismus, und die wohl älteste noch existierende Stadt der Welt. Hier entstand am Ufer des Ganges die zweite peace wall.
In Kingston, der Stadt auf Jamaica mit der weltweit höchsten Mordrate. In Mountain View, eines der berüchtigsten Viertel, wurde eine Woche lang mit vielen Slum Kids und lokalen Künstlern, die dritte peace wall gemalt.
Die vierte peace wall entstand in Queens, mit acht anderen New Yorker Künstlern. An einem Gebäude, daß seit Jahrzehnten Graffitilegenden aus aller Welt als Leinwand dient.
Bagnolet, ein Vorort von Paris, war vergangenes Jahr Schauplatz der Unruhen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Auch hier gab es eine Kollaboration mit lokalen Künstlern um die fünfte peace wall zu realisieren.
In Gulu im Norden von Uganda, wo jüngst noch Bürgerkrieg herrschte, wurde das Rathaus der Träger der sechsten peace wall. Viele Einheimische schlossen sich der kreativen Arbeit an, sowie eine Gruppe ehemaliger Kindersoldaten nahm an einem Workshop teil um Ihr persönliches Siegel für den Frieden auf der Wand zu hinterlassen. Diese peace wall entstand in Zusammenarbeit mit dem Afrika Rise Project
Das Ziel von World Peace Walls ist...
...natürlich weiterhin zu Reisen und an entlegenen Plätzen der Erde Friedensbotschaften zu hinterlassen. Sowie Künstler verschiedenster Nationen in dem Projekt zu vereinen und gemeinsame Werke für den Frieden zu schaffen. Aber auch aufzuklären und zu informieren, in Form von Workshops, Vorträgen und Austellungen, sowie weiterzubilden und Kreativität zu fördern.

